Das Plenum des Cabildo de Fuerteventura hat heute den strategischen Plan zur Verwaltung öffentlicher Fördermittel im Bereich Kulturerbe 2026-2028 verabschiedet, der über die drei Jahre hinweg Investitionen von knapp 1.186.540 Euro vorsieht.
Die Präsidentin des Cabildo de Fuerteventura, Lola García, betont, wie wichtig es sei, den kulturellen Reichtum und das Erbe der Insel zu bewahren und zu fördern, „denn das ist die Essenz, die uns einzigartig macht“.
Mit diesem strategischen Plan treibt das Amt für Kulturerbe (Consejería de Patrimonio Cultural) des Cabildo unter der Leitung von Rayco León eine Reihe von Maßnahmen voran, um die Erhaltung und Aufwertung dieses gemeinsamen Erbes in die Praxis umzusetzen.
Der Plan gliedert sich in zwei strategische Schwerpunkte. Der erste zielt auf Schutz und Erhaltung ab, indem Maßnahmen und Investitionen in das kulturelle Erbe Fuerteventuras gefördert werden. Dabei richten sich allgemeine Zuschüsse im Wettbewerbsverfahren an Eigentümer von Immobilien, die als Kulturgut (BIC) eingestuft, katalogisiert oder von anerkanntem kulturellem Interesse sind.
Dieser Schwerpunkt umfasst zudem Vereinbarungen mit der Diözese der Kanarischen Inseln über 900.000 Euro für Maßnahmen zur Erhaltung und zum Schutz beweglicher und unbeweglicher kirchlicher Güter sowie für Forschungsarbeiten im Klosterbereich von Betancuria.
Der zweite strategische Schwerpunkt widmet sich seinerseits der Verbreitung und Vermittlung des Kulturerbes. Er fördert kulturelle Aktivitäten mit Bezug zum Erbe durch Zuschüsse im Wettbewerbsverfahren an Vereine für die Durchführung kultureller Aktivitäten sowie durch namentlich zugewiesene Zuschüsse an die Vereine Más Ruines que Caín, Asociación Juego del Palo Canario Maho und Asociación Cultural El Efequén.
Strategischer Plan für neue Technologien
Das Plenum der Inselkorporation verabschiedete zudem die Änderung des strategischen Förderplans des Amts für Informatik und neue Technologien des Cabildo de Fuerteventura unter Leitung von Carmen Alonso. Ziel ist es, der Handelskammer von Fuerteventura (Cámara de Comercio de Fuerteventura) 123.000 Euro für die Entwicklung des Gründerzentrums „Vivero de Empresas 4.0“ zu gewähren, das einen Bereich für inselweite technologische Innovation umfassen soll, um Innovation, Digitalisierung und Unternehmensentwicklung auf Fuerteventura voranzutreiben.
Die zuständige Amtsleiterin Carmen Alonso erklärt, dass die ständigen Veränderungen im Bereich neuer Technologien sowie neue Trends in Management und Verwaltung eine kontinuierliche Aktualisierung von Wissen und Fähigkeiten erforderten. Aus diesem Grund werde diese Änderung vorgeschlagen, um einen namentlich zugewiesenen Zuschuss für die Cámara de Comercio de Fuerteventura zu schaffen.












