Die Instandsetzung des traditionellen Erbes rund um die Agrar-, Wasser- und Volkskundelandschaft dieses symbolträchtigen Ortes in Tuineje geht weiter und wird sich noch einige Wochen hinziehen
Der Bau- und Maschinendienst (Servicio de Obras y Maquinaria) des Cabildo de Fuerteventura setzt die Instandsetzungsarbeiten an der Fuente de Manitaga und dem damit verbundenen traditionellen Erbe in der Gemeinde Tuineje fort. Angesichts des großen gesellschaftlichen Interesses an diesem Projekt bittet der Dienst die Bevölkerung um „Geduld“, damit Besucherinnen und Besucher die Arbeiten der Baukolonnen nicht behindern, die sich noch einige Wochen hinziehen werden.
Es handelt sich um die letzte Phase der Instandsetzung der Fuente de Manitaga und ihrer Umgebung – ein Projekt, das die vor Monaten begonnenen Arbeiten im Rahmen des Programms „Fuerteventura, bonita por naturaleza“ abschließt. Getragen wird es vom Bau- und Maschinendienst des Cabildo de Fuerteventura über sein eigenes Unternehmen Gestión y Planeamiento Territorial y Medioambiental (Gesplan) in Zusammenarbeit mit dem Consejo Insular de Aguas de Fuerteventura (Ciaf).
Ziel ist es, dieses traditionelle Erbe der Agrar-, Wasser- und Volkskundelandschaft der Gemeinde und der Insel wiederherzustellen und aufzuwerten, denn Manitaga ist ein bedeutendes Beispiel für die Wasserkultur Fuertventuras.
Die für das Projekt zuständige Fachkolonne arbeitet daran, bestehende Trockensteinmauern instand zu setzen, den Wanderweg unter Berücksichtigung der Barrierefreiheit herzurichten und die eigentliche Quelle zu reinigen, indem Sedimente entfernt werden, um den natürlichen Wasserfluss zu erleichtern. Dank dieser Arbeiten zur Beseitigung von Schwemmmaterial, das sich im alten Staubecken abgelagert hatte, lässt sich bereits erkennen, wie die natürliche Quelle aus dem Berg hervortritt – ein Anblick, der bei den Bewohnerinnen und Bewohnern von Tuineje großes Interesse geweckt hat.
Es sei darauf hingewiesen, dass die Fuente de Manitaga nicht nur ein historisch genutzter physischer Ort ist, sondern auch ein Treffpunkt des kollektiven Gedächtnisses von Fuerteventura und Tuineje, verbunden mit der Wasserkultur, der unter diesen Bedingungen betriebenen heroischen Landwirtschaft sowie der traditionellen Landschaft und Eigenart, die sich über Jahrhunderte hinweg geformt haben und die Bevölkerung Fuerteventuras bis heute prägen.












