Der Cabildo de Fuerteventura nimmt mehr als 3,3 Millionen Euro in seinen Gesamthaushalt auf, um zentrale Bereiche wie das Umweltmanagement, die Förderung erneuerbarer Energien und die Wasserinfrastruktur zu stärken.
Die Haushaltsreste werden nach ihrer Genehmigung in einer außerordentlichen Plenarsitzung diesen und weiteren vorrangigen Bereichen zugewiesen. Die Inselpräsidentin Lola García hebt diese haushaltspolitische Anstrengung hervor, „die es uns ermöglicht, weiterhin Maßnahmen zum Schutz unseres Gebiets voranzutreiben, den Weg zur Energieeffizienz fortzusetzen und das Wohlergehen der hier lebenden Menschen sowie die wesentlichen Dienstleistungen zu sichern“.
Die Kämmerin (Consejera de Hacienda) Nuria Cabrera betonte ihrerseits, „wie wichtig es ist, die Investitionen auf die vorrangigen Bereiche auszurichten, damit Fuerteventura eine nachhaltigere und besser gepflegte Insel wird“. Insgesamt 600.000 Euro fließen in Maßnahmen im Bereich Abfallmanagement, Reinigung und Umweltpflege auf der Insel.
Zudem werden die Beihilfen der Consejería de Industria zur Förderung des Eigenverbrauchs in Wohnhäusern, des Kaufs von Elektrofahrzeugen sowie des Eigenverbrauchs in Geschäften und KMU um 351.281,92 Euro aufgestockt.
Ein Teil der Mittel fließt zudem in das Projekt zur Installation einer photovoltaischen Beleuchtung an der Strandpromenade von Puerto del Rosario, im Rahmen der Maßnahmen der Consejería de Turismo für ein nachhaltigeres Reiseziel.
Im Bereich der Wasserinfrastruktur werden 652.766,22 Euro für Maßnahmen des Consorcio de Abastecimiento de Aguas a Fuerteventura (CAAF) bereitgestellt, etwa den Austausch von Verteilernetzen in Teilen von Tetir sowie die Erneuerung der Photovoltaik-Dachabdeckung der CAAF-Lagerhalle, beide Maßnahmen in Puerto del Rosario.
Auch der Bereich Sicherheit und Notfälle wird gestärkt: 200.000 Euro fließen in den Ausbau des Centro de Coordinación Operativa Insular (CECOPIN), das als operatives Koordinierungsorgan des Plan de Emergencias Insular (PEIN) fungiert.












