Das Amt für Soziales (Consejería de Acción Social) veranstaltete in Antigua eine Fortbildung, um einen gesunden Umgang mit Bildschirmen sowie das emotionale Wohlbefinden in digitalen Umgebungen zu fördern
Der Cabildo de Fuerteventura hat über das Amt für Soziales (Consejería de Acción Social) im Rahmen der Veranstaltung „Pantallas en Red, Personas en Conexión. Jornadas de Convivencia y Emociones en la Era Digital“ 140 Personen zusammengebracht. Insgesamt nahmen 125 Kinder und Jugendliche sowie 15 Fachkräfte aus dem Bildungs- und Sozialbereich für Kinder und Jugendliche an der Veranstaltung teil, die das emotionale Wohlbefinden und ein gutes Miteinander im digitalen Zeitalter fördern soll.
Der Inseldienst für Kinder (Servicio Insular de Infancia), der zum Amt für Soziales unter der Leitung von Víctor Alonso gehört, brachte diese Initiative im Rahmen des II. Inselplans für Kinder und Jugendliche von Fuerteventura (II Plan Insular de Infancia y Adolescencia) auf den Weg. Die im Gemeindegebiet von Antigua abgehaltenen Aktivitäten mündeten in ein bereicherndes Treffen, bei dem beide Seiten Tipps zum verantwortungsvollen Umgang mit Technologien austauschten.
Workshops
Die Veranstaltung fand in zwei getrennten Arbeitsbereichen statt, die auf die jeweiligen Eigenschaften und Bedürfnisse der Teilnehmenden zugeschnitten waren. Mitgewirkt haben drei Fachkräfte des Teams von OXIA, der mit der Umsetzung des II. Inselplans für Kinder und Jugendliche beauftragten Einrichtung.
Im Jugendzentrum von Antigua (Centro de Juventud de Antigua) fanden die Workshops für die Fachkräfte statt. Der erste, „Convivencia Digital y Hábitos Saludables“ (Digitales Miteinander und gesunde Gewohnheiten), behandelte die wichtigsten Herausforderungen im täglichen Umgang von Kindern und Jugendlichen mit Bildschirmen, mit besonderem Augenmerk auf deren Einfluss auf emotionales Wohlbefinden, Erholung, Aufmerksamkeit und soziale Beziehungen. Zudem wurden Strategien erarbeitet, um gesunde Grenzen zu setzen, Cybermobbing und Dauervernetzung vorzubeugen und die Begleitung durch Familie und Schule zu fördern.
Der zweite Workshop, „Uso Positivo, Activo y Responsable de la Tecnología“ (Positiver, aktiver und verantwortungsvoller Umgang mit Technologie), bot Raum für Überlegungen zu den pädagogischen und kreativen Möglichkeiten digitaler Werkzeuge und förderte einen bewussteren, aktiveren und verantwortungsvolleren Umgang damit.
Parallel dazu fand im CEO Antigua der Workshop „Dentro de la Pantalla: Emociones, Redes y Yo“ (Hinter dem Bildschirm: Gefühle, soziale Netzwerke und ich) statt, der sich an Schülerinnen und Schüler der 5. und 6. Klasse der Primarstufe sowie der 1. Klasse der Sekundarstufe (ESO) richtete. Durch partizipative Übungen und Situationen aus ihrem Alltag reflektierten die Kinder und Jugendlichen über den Einfluss sozialer Netzwerke, Videospiele und Messenger-Apps auf ihre Gefühle und zwischenmenschlichen Beziehungen. Auch Themen wie sozialer Druck, das Bedürfnis nach Anerkennung, digitale Empathie, Cybermobbing, Ausgrenzung und die Bedeutung einer sicheren und respektvollen digitalen Identität wurden behandelt.
Einer der Höhepunkte der Veranstaltung war das abschließende Treffen zwischen den Schülerinnen und Schülern und den Fachkräften, das Raum für Dialog, gegenseitiges Zuhören und gemeinsames Nachdenken über die Herausforderungen des Technologieeinsatzes im Alltag bot.
Das Treffen erwies sich als besonders bereichernd, da die von den Schülerinnen und Schülern geäußerten Empfehlungen in weiten Teilen mit denen der Fachkräfte übereinstimmten. Das zeigt, dass beide Seiten trotz der generationsbedingten Unterschiede dieselben Sorgen, Bedürfnisse und Vorschläge für ein besseres Miteinander in digitalen Umgebungen teilen.












